{"id":636,"date":"2019-10-17T19:20:24","date_gmt":"2019-10-17T19:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ju-ufr.de\/?p=636"},"modified":"2019-11-04T13:27:30","modified_gmt":"2019-11-04T13:27:30","slug":"stimmen-zur-parteireform-weiblicher-juenger-dynamischer-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ju.felgadron.de\/?p=636","title":{"rendered":"Stimmen zur Parteireform: weiblicher, j\u00fcnger, dynamischer werden"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/ju.felgadron.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20190922_115603-e1572873934704-1024x583.jpg\" alt=\"\" data-id=\"637\" data-link=\"https:\/\/ju.felgadron.de\/?attachment_id=637#main\" class=\"wp-image-637\"\/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Kitzingen (dn) Die Parteireform der CSU, \u00fcber die am Wochenende auf dem Parteitag in M\u00fcnchen abgestimmt wird, wurde in den vergangenen Wochen auch medial diskutiert. Insbesondere wie sich die beiden gro\u00dfen Arbeitsgemeinschaften der Christsozialen, die Frauen-Union und die Junge Union positionieren wurde genau beobachtet, da zuletzt 2010 die Positionen zur Frauenf\u00f6rderung via Quote offen aufeinanderprallten und mit einem Kompromiss endeten. Die Bezirksvorst\u00e4nde der CSU wurden mit einer 40-prozentigen Frauenquote versehen, die Jugend ebenfalls intensiver eingebunden. Seither hat sich der Frauenanteil in der CSU kaum ver\u00e4ndert. \u201eUnter den CSU-Mitgliedern sind nur 20 Prozent weiblich, da ist noch Luft nach oben\u201c, ist sich die stv. JU-Bezirksvorsitzende Christina Henke aus Aschaffenburg sicher. Henke ist eine von rund 6250 Frauen unter 35 in der Jungen Union, der Nachwuchsorganisation der CSU. Zusammen mit Sabrina Stemplowski, JU-Kreisvorsitzende in Kitzingen und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Frauenunion Unterfranken, Rena Schimmer, JU-Spitzenkandidatin in W\u00fcrzburg und Stefanie H\u00fcmpfner, stellvertretende JU-Landesvorsitzende hat sich Henke intensiv dar\u00fcber ausgetauscht, wie junge CSU-Frauen in Unterfranken das Thema \u201eFrauenf\u00f6rderung\u201c anpacken w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit Krawall alle FU-Vorschl\u00e4ge zu verwerfen war f\u00fcr uns keine L\u00f6sung\u201c, so Stemplowski. Unterst\u00fctzung erhielten die jungen CSU-Frauen dabei sowohl durch den Bezirksvorsitzenden der JU Daniel Nagl (KT) sowie die stv. FU-Landesvorsitzende Dr. Anja Weisgerber (SW). Bei einem Weinbergsgespr\u00e4ch im September verst\u00e4ndigte sich die JU mit der FU-Bezirksvorsitzenden unter anderem darauf, bei der Ansprache und F\u00f6rderung von Nachwuchs k\u00fcnftig enger zusammen zu arbeiten. \u201eDurch die Quotendiskussion gab es im Vorfeld viel Gespr\u00e4chsbedarf und harte Verhandlungen. Wir k\u00f6nnen als JU stolz \u00fcber das Verhandlungsergebnis sein, das am Wochenende hoffentlich so angenommen wird,\u201c so H\u00fcmpfner. \u201eKlar gab und gibt es ein zwei Punkte, die wir nur mit Bauchschmerzen hinnehmen, etwa die 40%-Quote f\u00fcr CSU-Kreisvorst\u00e4nde, weil wir Politik als Wettbewerb zwischen K\u00f6pfen und Ideen verstehen. Seitens der JU Unterfranken gibt es jedoch keinen Appell so oder so abzustimmen\u201c, erkl\u00e4rt Nagl, dessen engerer CSU-Bezirksvorstand parit\u00e4tisch besetzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtiger ist der Parteijugend, dass vom CSU-Parteitag ein klares Reformzeichen ausgeht, dass die Partei dynamischer und dabei weiblicher und j\u00fcnger werde. Von digitalen Mitgliedschaften \u00fcber Basisumfragen setzt die Partei auf breitere, niedrigschwelligere Teilhabe, sollte, nach Meinung der JU aber auch an ihrer Wahrnehmung arbeiten. \u201eDie unterfr\u00e4nkische CSU mit ihren vielen dynamischen weiblichen Mandatstr\u00e4gern gibt ein anderes Bild ab als die Parteif\u00fchrung. Vom Vorsitzenden, \u00fcber Generalsekret\u00e4re, Fraktionsvorsitzende in Land- und Bundestag, 12 von 17 CSU-Kabinettsmitgliedern in M\u00fcnchen und Berlin bis zu den 9 von 10 Bezirksvorsitzenden ist ein Gro\u00dfteil der medial relevanten CSU m\u00e4nnlich\u201c, analysiert Stemplowski. <\/p>\n\n\n\n<p>Die JU appelliert daher an die Delegierten, die Forderung der Reformkommission mitzutragen, nach der ab 2021 auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene ein Stellvertreter aus der Generation U35 kommen muss. \u201eUnd wenn da alle 2 oder 4 Jahre ein neues Gesicht sitzt, ist das auch gut, weil dann deutlich wird, wie viele kompetente, total unterschiedliche aber allesamt engagierte junge Menschen sich in der CSU einbringen\u201c, so der stv. JU-Bezirksvorsitzende Michael Kohl aus Aschaffenburg. Nagl dankte daher Dr. Weisgerber, die als langj\u00e4hrige stv. JU-Bezirksvorsitzende die Forderung aufgeworfen und zusammen mit ihrer Bundestagskollegin Emmi Zeulner an der Seite der JU unterst\u00fctzt hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Neben den gro\u00dfen Entscheidungen zur Parteireform stimmt der CSU-Parteitag au\u00dferdem \u00fcber 7 Antr\u00e4ge der Jungen Union Unterfranken ab; vom Erhalt nachhaltig geforsteter Biomasse in der Erneuerbare-Energie-Strategie der EU, \u00fcber die Erh\u00f6hung der Freihandvergabe-Schwellen bei \u00f6ffentlichen Ausschreibungen bis zur Einf\u00fchrung einer EU-Eingreiftruppe reicht dabei das inhaltliche Spektrum, mit dem sich die unterfr\u00e4nkischen Nachwuchspolitiker befassten und bereits die JU-Landesversammlung \u00fcberzeugen konnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kitzingen (dn) Die Parteireform der CSU, \u00fcber die am Wochenende auf dem Parteitag in M\u00fcnchen abgestimmt wird, wurde in den vergangenen Wochen auch medial diskutiert. 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