JU verdoppelt Sitze im CSU Bezirksvorstand

SW (dn) Jünger und weiblicher soll die CSU nach dem Willen ihres Vorsitzenden Markus Söder werden. Im Hinblick auf weiblich ist die CSU-Unterfranken seit Längerem gut aufgestellt. Mit StM Dorothee Bär, Anja Weisgerber und Andrea Lindholz sind drei der fünf Direktmandate am Main weiblich besetzt. Sie finden sich in den TOP8 der CSU-Bundestagsliste. Mit Stefanie Hümpfner konnten JU und CSU-Unterfranken gemeinsam eine glaubwürdige Spitzenkandidatin für die JU Bayern durchsetzen. Wenn die CSU alle Direktmandate erringt, hat die 31-jährige Königsbergerin über die Parteiliste gut Chancen, aus dem Frauen-Trio ein Quartett zu machen.

Weiblich kann die CSU-Unterfranken also. Aber wie sieht es mit jünger aus? Gut. Zu den bisher von der JU bekleideten Ämtern als stellvertretende CSU-Bezirksvorsitzende (Karolin Ruf, 33 J., WÜ-L), Schriftführerin (StM Judith Gerlach, 35 J., AB-L) und Beisitzerin (Juliane Demar, 27 J., NES) kommen nach den Wahlen als Beisitzer Rena Schimmer (22 J., WÜ-S), Jasmin Roth (32 J., MIL), Bgm. Stephan Noll (30 J., AB-L), Thomas Siepak (28 J., SW-L) und Florian Wiesner (25 J., MSP).

„Doppelt so viele JU’ler im CSU-Bezirksvorstand. Egal wer heute angetreten ist: ein dynamisches, pragmatisches, gutes Team, das jetzt die Arbeit des CSU-Bezirksvorstands bereichert“, freute sich JU-Bezirksvorsitzender Daniel Nagl. Der Kitzinger erklärt den Zuspruch der Delegierten weniger mit der charmanten „Delegiertenbestechung“ der JU mit Schokolade, sondern ist überzeugt: „Die Wahl zeigt, dass die Arbeit junger Macher in ihren Kreisen und der JU insgesamt anerkannt wird.“ „Hoffen wir, dass die Wählerinnen und Wähler es im September genauso sehen. Bei zwei Stimmen für die CSU hat die Jugend eine Chance“, ergänzte JU-Spitzenkandidatin Stefanie Hümpfner.